Der Winter ist sicher nicht die beste Zeit, um die Niagarafälle an der amerikanisch-kanadischen Grenze zu besuchen! Wie kommt man also auf solch eine Idee? Nun, um ehrlich zu sein, es war weniger der Fokus auf das Urlaubsziel als der Besuch von Freunden in Buffalo und somit die unmittelbare Nähe zu den Fällen. Da muss man als Fotograf einfach die Chance ergreifen, dieses Naturschauspiel abzulichten. 🙂

Aufgrund der beschriebenen Nähe zu diesem Hotspot habe ich dann auch die Gelegenheit zu 2 Shootings genutzt, eins bei schönem Winterwetter und eins in den frühen Morgenstunden. Bei beiden Gelegenheiten war es ziemlich kalt, aber mit entsprechender Kleidung (2 Pullis, dicke Winterjacke, Mütze und Handschuhe) war es durchaus erträglich. Schade jedoch, dass diverse Spots nahe am Wasser aus Sicherheitsgründen im Winter leider nicht zugänglich sind.

Eine kleine Auswahl meiner Aufnahmen seht Ihr unten stehend. Einfach das erste Bild zum Vergrößern anklicken und anschließend durch die Bilder klicken.

Nachfolgend noch ein Timelapse Video von den kanadischen Horseshoe-Fällen. Timelapse Videos sind eine Art umgekehrte Zeitlupe. 😉 Es geht bei dieser Technik darum, über einen längeren Zeitraum Fotoaufnahmen zu erstellen und diese dann in einer Art Zeitraffer/Schnelldurchlauf abzuspielen.
Für die hier zu sehende Videolaufzeit von 17 Sekunden wurden über einen Zeitraum von ca. 1 Stunde mehr als 400 Aufnahmen gemacht, anschliessend nachbearbeitet und zu einem Video zusammengefügt. By the way: In dieser Zeit sind ca. 9 Milliarden Liter Wasser über diesen Bereich der Fälle gelaufen (ca. 2,5 Millionen pro Sekunde)!

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