Irgendwie hat es uns gepackt. Wir wissen nicht so recht wann, wir wissen nicht so recht warum, aber irgendwie hat sie uns gepackt – die Lust am Wandern.Vielleicht liegt es daran, daß meine 2.Heimat Schweiz unglaublich tolle Möglichkeiten bietet, sich in der Natur zu bewegen. Vielleicht liegt es auch daran, dass unser Sohn ein begeisterter Bergsteiger und Wanderer ist und uns mit seiner Leidenschaft angesteckt hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich das Wandern so hervorragend mit der Fotografie verbinden lässt. Und am Ende ist es wahrscheinlich von jedem ein wenig.

So kam es, dass wir im Juli und August an 3 Wochenenden in der Schweiz unterwegs waren. Unsere erste Tour führte uns nach Arosa, ein kleiner Ferien- und Skiort im Kanton Graubünden (GR), auf ca. 1.500 m Höhe gelegen. Dort haben wir an einem Samstag eine Halbtagswanderung rund um 2 Bergseen unternommen, zum einen zum Schwellisee auf ca. 1.900 m und dann weiter auf 2.156 m zum Älplisee.

2 Wochen später ging es dann in die Westschweiz, nach Salvan im Kanton Wallis (VS). Ermutigt von unserem vorherigen Trip  legten wir die Messlatte dann gleich mal etwas höher. Dieses Mal planten wir einen ganzen Tag ein, um von unserem Startpunkt,  dem kleinen Dorf Salvan auf ca. 1.100 m zum Lac de Salanfe auf 1.950 m zu wandern. Im Nachhinein für uns ungeübte Wandersmänner (bzw. -frauen) eine völlige Überschätzung unserer Möglichkeiten sowie unserer Ausrüstung. Turnschuhe! Wie kann man mit Turnschuhen auf Wanderschaft gehen? 🙂 Was bleibt, sind in jedem Fall unglaublich tolle Eindrücke der Schweizer Bergwelt, ein anschliessender Sonntag auf der Couch, um die müden Knochen zu pflegen sowie eine unmittelbare Online-Bestellung von Wanderschuhen bei Sport Scheck, damit uns so etwas nicht noch einmal passiert. Sprecht uns mal auf diese Anekdote an – sie wird Euch hochgradig amüsieren, davon bin ich überzeugt.

Für unsere dritte Tour weitere 2 Wochen später wählten wir Boudry im Kanton Neuenburg (NE). Dort kann man der Areuse in einer wunderschönen kleinen Schlucht (der sogenannten „les Gorges de l’Areuse“) einige Kilometer flussaufwärts bis nach Noiraigue folgen und dann mit der Schweizer Eisenbahn wieder zurück nach Boudry fahren.

Die beiden Bilder sind von unserer ersten Tour in Arosa. Bilder von den beiden anderen Touren folgen in Kürze.

 

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